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Übers erfahren, bewusst werden, loslassen und wachsen

Ich möchte mit dir ein paar meiner für mich wichtigsten Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse aus diesem Jahr mit dir teilen. Vielleicht findest du dich darin wieder oder es ist ein Impuls für dich dabei.


Dieses Jahr war irgendwie sehr laut. Ich war sehr viel im Außen. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich so oft nach Bestätigung und Antworten im Außen suche. Dass ich mir ein "ok" abholen wollte, eine Erlaubnis, dass ich etwas darf oder nicht, dass es gut so ist, wie ich etwas mache oder es doch lieber anders machen sollte. Dahinter stand der Gedanke (oder die Angst), was die anderen von mir denken. Ich durfte mehr nach Innen kehren, auf meine innere Stimme hören, auf meine Wahrheit und mir selbst mehr Vertrauen schenken. Und ich habe erkannt, dass ich es bin, die mir eine Erlaubnis für etwas geben darf, dass ich nicht ständig ein Ok oder eine Bestätigung im Außen brauche und mir auch niemand eine Entscheidung für mein Leben abnehmen kann. Ich durfte dadurch mehr und mehr lernen, auf mich zu hören, mir zu vertrauen, eigene Entscheidungen für mich zu treffen und dadurch selbstbewusster durchs Leben zu gehen.

Vertraue deiner inneren Stimme. Denn du trägst deine Wahrheit in dir. Trau dich, die Antworten zu glauben und ihnen zu folgen.


Ich bin für eine Schweigewoche an den Ort der Stille gegangen, um den ganzen Lärm im Außen einmal hinter mir zu lassen. Und in der Stille ist mir bewusst geworden, dass so vieles im Außen, was ich als wichtig erachtet habe, so unwichtig ist. Dass wenn ich ganz mit mir alleine im Reinen bin, ich nichts im Außen brauche. Ich hatte gerne das Gefühl, gebraucht zu werden. Und manchmal verliere ich mich darin, weil ich für alle da sein will. Und ich durfte lernen, dass es ein viel schöneres Gefühl ist, jemandem die Kraft und den Glauben zu schenken, dass er mich nicht braucht, wenn jemand sagt:"Janna, ich habe mich an deine Worte und Tools erinnert und ich bin da alleine durch gegangen". Ich durfte lernen, dass die Welt nicht gleich zusammenbricht, wenn ich mal nicht da bin - das jeder für sich selbst Verantwortung trägt. Dieses Jahr haben mich besonders die Bücher "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch begleitet. Und dort sagt Gott:

"Genießt alles. Braucht nichts (...). Habt stattdessen gerne das Gefühl, nicht gebraucht zu werden - denn das größte Geschenk, das du jemandem machen kannst, ist die Stärke und die Kraft, dich nicht zu brauchen, dich für nichts zu brauchen".


In meiner Schweigewoche ist mir das erste Mal die Frage begegnet, was das EINE Wichtigste für mich in meinem Leben ist. Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, was mir alles für mein Leben wichtig ist. Das hat dazu geführt, dass ich meinen Fokus auf zu vielen Dingen hatte und bin im "allen gerecht werden wollen" gelandet. Als ich mich das erste Mal gefragt habe, was im Moment das EINE Wichtigste für mich ist, löste das eine Angst und eine Enge in mir aus, denn ich dachte, wenn ich mich nur auf das EINE fokussiere, dann schließt es anderes aus. Ich bin kurz in einem 'entweder - oder' denken gelandet. Statt 'entweder - oder' habe ich mich für 'sowohl als auch' entschieden. Denn wer sagt, dass das eine das andere ausschließt? Dahinter stand wieder die Angst, nicht gerecht zu werden, etwas zu verpassen oder zu verlieren. Wenn wir uns darauf fokussieren, was uns wirklich wichtig ist, unserem Herzen folgen, dann können wir gar nichts verpassen. Denn wir leben unsere Wahrheit. Die Frage ist: Folgen wir wirklich dem, was UNS wichtig ist oder dem, was andere sagen, was wichtig zu sein hat?


Ich durfte dieses Jahr immer wieder meine eigene Schöpferkraft entdecken. Sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Es sind nur Gedanken und Gedanken können wir ändern. Angst kreieren wir selber in unseren Gedanken und wir können uns entscheiden, ob wir vor etwas Angst haben oder nicht. Ich bin manchmal sehr gut darin, mir Worst Case Szenarien auszumalen. Ich hatte auch Momente in diesem Jahr, in denen ich mich sehr von der Angst habe einnehmen lassen. Und dann dachte ich: Wenn ich so gut darin bin, mir Worst Case Szenarien auszumalen, wieso dann nicht mal andersherum? Wieso nicht das Best Case Szenario ausmalen? Denn wenn das nur Gedanken sind, und ich meine Gedanken verändern kann, warum dann nicht so denken, dass es mir dienlich ist, dass es zu meinem höchsten und bestmöglichen Wohl ist? Denn meine Gedanken sind schöpferisch. Es gab einen ganz besonderen Moment für mich, in dem ich auf einer tieferen Ebene verstanden habe, dass ich die Entscheidung habe, ob ich mich von der Angst oder anderen "negativen" (ich setze das in Anführungszeichen, denn Gefühle sind einfach Gefühle, weder positiv noch negativ, sie sind einfach) Gefühlen einnehmen lasse. Es liegt an mir, wie ich eine Situation bewerte, ob ich sie als gut oder schlecht für mich sehe. Und ich kann mich in jedem Moment neu entscheiden, so, dass es mir dient.


Ich durfte für mich erkennen, dass es nicht darum geht, dieses eine Ziel zu erreichen. Dem Ziel gar hinterherzurennen, denn dann rennt es weg. Ich durfte lernen, mehr ins Empfangen zu kommen. Mir die Frage zu stellen, was ich wirklich will, was mir wichtig ist, wie ich mich fühlen will und das jeden Tag zu leben. Und manchmal wollte ich, dass alles sofort funktioniert, dass es sofort Eintritt. Und ich durfte erkennen, dass es nicht darum geht. Manchmal, da dürfen wir vielleicht erst noch etwas lernen, oder etwas loslassen, wachsen, bevor etwas in unser Leben kommen kann. Sei es die erfüllte Beziehung, finanzielle Fülle oder Gesundheit. Es gab einen Moment, da dachte ich: Ich wollte doch schon viel weiter sein, ich wollte doch schon lange meine Webseite veröffentlichen, ich wollte schon lange dies und jenes. Zu der Zeit gab es jedoch andere Themen, die ich bearbeiten durfte. Und irgendwie wusste ich ganz genau, dass ich genau da jetzt durch gehen darf, damit am Ende das zu mir kommen kann, was ich mir wünsche. Ich durfte altes auflösen und loslassen, was mir nicht mehr dienlich war. Gedanken, Glaubenssätze und Überzeugungen. Und was soll ich sagen: auf einmal ging alles ganz leicht. Mir wurde klar, dass all das zum Weg gehört und mich auf das vorbereitet, wo ich hin möchte. "Ich bin genau da, wo ich gerade sein soll". Das Leben schenkt uns Erfahrungen, durch die wir wachsen dürfen und du kannst dir sicher sein, dass dir nur das geschickt wird, wofür du bereit bist!

Ich habe erkannt, dass das Wichtigste ist, an meine Träume zu glauben, mir zu erlauben groß zu Träumen - die bestmögliche, lichtvollste Vision zu kreieren, mich immer wieder in das Gefühl zu bringen, wie es ist, wenn ich all das erschaffen habe und mich an meine Schöpferkraft erinnern. Denn wir ziehen immer das an, was wir ausstrahlen. Sein - Tun - Haben. Den Weg in vollen Zügen genießen. Und daran glauben, dass sich alles genau im richtigen Moment für dich entfalten wird.


Ich hatte in diesem Jahr so viele wundervolle Begegnungen. Es sind wundervolle Menschen in mein Leben gekommen und geblieben. Es sind Menschen gekommen und gegangen. Es waren schmerzhafte Erfahrungen dabei. Erfahrungen, durch die ich in Liebe loslassen lernen durfte, durch die ich Vergebung lernen durfte. Durch die ich lernen durfte, ehrlich zu mir und anderen zu sein und erfahren habe, dass es mir gut geht - auch wenn etwas endet. Ich durfte der Verlustangst in mir begegnen, der Angst alleine zu sein.

Letztendlich hat mich jede Begegnung, jede Erfahrung noch mehr zu mir selbst geführt, mich daran erinnert, wer ich bin und wer ich sein möchte. Ich durfte lernen, über meine Gefühle zu sprechen. Sowohl meine Zuneigung und Liebe auszudrücken, als auch meine dunkelsten Seiten offen zu zeigen. Ich durfte lernen, wie heilsam es ist, radikal ehrlich zu sein und meine Wahrheit auszusprechen. Und auch wenn es im ersten Moment weh tut: Die Wahrheit verletzt das Ego. Lügen verletzen die Seele!

Und auch wenn am Anfang manchmal alles hoffnungslos oder falsch oder verdammt katastrophal erscheint, es gibt einen Grund für diese Erfahrung. Manchmal können wir ihn nur nicht sofort sehen.

Aus Gespräche mit Gott:

"Tritt jemand unerwartet in dein Leben, dann halte Ausschau nach dem Geschenk, das von dir zu erhalten diese Person gekommen ist (...). Ich sage dir dies: Jede Person, die je zu dir gekommen ist, kam, um von dir ein Geschenk zu erhalten. Und dabei gibt sie dir ein Geschenk - das Geschenk, dass du erfährst und erfüllst, wer-du-bist. Wenn du diese einfache Wahrheit erkennst, wenn du sie verstehst, erkennst du auch die allergrößte Wahrheit:

ICH HABE EUCH NUR ENGEL GESANDT."


Danke, danke, danke für all diese Erfahrungen, alle Begegnungen, alle Menschen, die mich begleitet haben. Ich sehe das Göttliche in dir, das Licht und das Geschenk, was du mir gemacht hast!


Eins ist mir noch wichtig: Wir sind alle hier auf einem Weg, wir haben alle unsere eigenen Lernaufgaben, jeder in seinem Tempo. Und es gibt Momente, in denen ich mich selber an all das wieder erinnern darf. Momente in denen ich mit mir struggle, in denen ich mit dem Gefühl alleine zu sein nicht zurecht komme, in denen ich glaube irgendetwas zu brauchen, ich mich selbst vergesse, nicht auf meine innere Stimme höre, einem Ziel hinterher rennen will, meine Gedanken voll Sorgen und Zweifel sind, in denen es mir schwer fällt zu vertrauen oder ich an etwas festhalte, obwohl ich eigentlich weiß, dass es mir nicht gut tut. Und das ist ok. Es ist ein stetiges Lernen, sich wieder zu erinnern und bewusst zu werden, verinnerlichen, vertiefen, wiederholen, nochmal loslassen, verstehen. 

Sei liebevoll zu dir! (Und ich zu mir).


Ich wünsche dir einen wundervollen Start in dein neues Jahr 2023. Höre nie auf, an dich zu glauben und erinnere dich daran, dass du schöpferisch bist!


Ich schicke dir Licht und Liebe

Deine Janna






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